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Zentralmatura als großer Rückschritt in der Bildungspolitik

 (Bildquelle: KleineZeitung)

Ab dem Jahr 2011 gibt Bildungsministerin Claudia Schmied den Startschuss für die Zentralmatura für alle Berufsbildeden Höheren Schulen als Pilotprojekt. Viele Zweifel kommen auf.

Zentralmatura der Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) ist der größte Rückschritt in der Bildungspolitik denn es je gab!

Bildungsministerin Claudia Schmied startet ab nächstem Jahr Pilotprojekte in ganz Österreich. Laut ihren Angaben erstellt sie gerade den Gesetzesetwurf für die Einführung der Zentralmatura in allen österreichischen Berufsbildenden Höheren Schulen. Demnach soll es in Zukunft dieselbe Matura für HTL-, HLW-, HAK- und KTS-SchülerInnen geben.

Grundsätzlich wird es in den BHS eine einheitliche schriftliche Matura in den Fächern Deutsch, Mathematik und einer lebenden Fremdsprache geben. Das würde bedeuten, dass ein(e) SchülerIn einer humanberuflichen Schule oder einer Handelsschule in Zukunft dieselben Kenntnisse in Mathematik, wie ein(e) SchülerIn der HTL haben muss. Genau umgekehrt ist es im Bereich der Fremdsprachen.

Alle Schulexperten haben in den letzten Jahren bewiesen, dass es nötig ist, die STÄRKEN der einzelnen SchülerInnen INDIVIDUELL zu fördern. Denn jeder möchte Dinge lernen, die einem persönlich gefallen.

Meiner Meinung nach, ist die Einführung der Zentralmatura der größte Rückschritt in der 2.Republik!
Die Bildung wird vereinheitlicht und alle Schüler werden in Zukunft die gleichen Qualifikationen vorweisen. Deshalb sage ich NEIN zur Zentralmatura, aber JA zu einer breit diskuierten Bildungsreform!

 

Text: Roman Linder

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