Pressemitteilung: Kein Traiskirchen II in Kärnten
Utl.: Klares Nein zur erneut entbrannten Diskussion um ein Asyl-Erstaufnahmezentrum in Kärnten.
Klagenfurt (OTS) - Heftig reagiert Landeshauptmann Gerhard Dörfler auf die von SPÖ-Politikern erneut nach Kärnten getragene Diskussion um die Errichtung eines Asyl-Erstaufnahmezentrums in Kärnten: "An unserer Kärntner Linie hat sich nichts geändert. Es wird kein zweites Traiskirchen in Kärnten geben", stellt sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler gegen die Vorstellungen seines burgenländischen Amtskollegen Hans Niessl, statt im burgenländischen Eberau ein Asyl-Erstaufnahmezentrum in Kärnten zu errichten.
"Während die SPÖ seit Jahren offene Türen für Asyl und Einwanderung in Österreich predigt, hat Kärnten immer eine klare und restriktive Einwanderungspolitik betrieben. Jetzt wo der Hut im Burgenland brennt, stellen sich der SP-Landeshauptmann Niessl und sein Niederösterreichisches Pendant Vize-Landeshauptmann Josef Leitner, ebenso wie viele andere SP Politiker unter ihnen Verteidigungsminister Darabos gegen ein Erstaufnahmezentrum im Burgenland", so Dörfler. Kärnten lasse sich nicht zwangsbeglücken und werde sich klar gegen ein derartiges Vorgehen stellen. "Es wird weder einen Bürgermeister im Bundeslang Kärnten noch einen Vertreter der Regierungsparteien geben, die von unserem unmissverständlichen Standpunkt abrücken. Für ein Traiskirchen II ist in unserem Bundesland kein Platz", stellt Dörfler klar.
Abgesehen davon habe ein Asyl-Zentrum nicht mit der Hypo zu tun. "Diese Strategie der SPÖ wird nicht aufgehen und ist ein reines, und durchschaubares Ablenkungsmanöver, weil man selbst im rot dominierten Burgenland kein Asylzentrum haben will", so Dörfler. Kein Kärntner Steuerzahler sei gefragt worden, ob er für die Kommunalkredit, Raiffeisen, BAWAG oder andere Banken zur Kasse gebeten werden will. Leider sei diese Vorgehensweise aber wieder der Beweis für die Ost-lastige Politik: "So lange der österrichisches Steuerzahler für den Wiener Bankplatz brennen muss, gebe es kein Problem. Geht es um Kärnten, wird versucht unser Bundesland vorzuführen", reagier Dörfler. Der Kärntner Landeshauptmann werde es aber nicht zulassen, dass unserem Bundesland ständig der schwarze Peter zugeschrieben wird, während andere Großbanken Milliarden von Euro in Anspruch nehmen.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Die Freiheitlichen in Kärnten
(OTS0043 2009-12-30/10:32)
















